Scholle

Scholle: Auch als „Goldbutt“ bezeichnet

Scholle in Auflaufform auf einem Gemüsebett aus Paprika, Zweibeln und Tomaten
Bild einer Scholle

Hauptsaison:
Juli bis Dezember

Größe:
Bis zu 95 cm

In Fischerkreisen wird die Scholle oft auch als Goldbutt bezeichnet. Dabei ist sie an ihrer grau-braunen, glänzenden Augenseite mit vielen roten Punkten zu erkennen. Die Scholle gehört zu der Ordnung der Plattfische und sollte nicht mit der Flunder verwechselt werden, die zeitweise sehr ähnlich aussieht. Durchschnittlich liegt das Gewicht der Scholle bei 500 Gramm, dieses kann sich jedoch mit einem höheren Lebensalter vervielfachen.

Schollen leben im Nordostatlantik vom Weißen Meer bis Gibraltar, im Mittelmeer um im Schwarzen Meer. Sie gehören zu den Schwarmfischen, die sich in 100 bis 200 Metern Tiefe nahe dem Meeresboden über Sand- und Schlickböden bewegen. Im Mittelmeer und im Schwarzen Meer auch in Tiefen von bis zu 400m. Sie sind die Meister der Tarnung und können die Färbung des Untergrundes annehmen und sich bei Gefahr im Sand vergraben. Nur die Augen schauen dann noch hervor.

Vermarktung und Zubereitung:
Die Scholle bietet verschiedenste Zubereitungsmöglichkeiten. Sie kann gegrillt, im Ofen gegart, gekocht oder pochiert werden und passt hervorragend zu einfachen Beilagen wie Kartoffeln.

Nährstoffgehalt:
Die Scholle ist besonders reich an: Proteinen, Vitamin B12 und Selen.