Fisch-Lexikon

Hering
Hering: Das „Silber des Meeres“

Der Hering hat einen silberfarbenen, stromlinienförmigen Körper. Er ist ein pelagischer Fisch, das heißt, er schwimmt in der freien Wassersäule, und lebt in Schwärmen entlang der Küste sowie im offenen Meer. Der Sommer ist die beste Zeit für guten Nordsee-Hering, während der norwegische frühjahrslaichende Hering am besten ist, wenn er zum Überwintern wieder nach Nordnorwegen zurückkehrt. Der Hering ist für die Gesundheit ein echter Volltreffer, denn er ist reich an: Vitamin D, Proteinen, Omega-3-Fettsäuren und Selen.

Makrele
Makrele: Ein echter Schwarmfisch

Die Makrele ist an ihren schwarzen „Tigerstreifen“ am Rücken und ihrem runden, stromlinienförmigen Körper gut erkennbar. Die Makrele ist ein schnell schwimmender Fisch, der in Schwärmen lebt und über große Strecken wandert. Die Makrele hat drei Laichgebiete: die Nordsee, südlich und westlich von Irland sowie vor der Küste Portugals und Spaniens. Die Makrelenfischerei findet hauptsächlich im Zeitraum Mai – November statt. Die Makrele ist reich an: Proteinen, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B12, Vitamin D und Jod.

Bild einerr Sprotte
Sprotte: Der „Scharfe Hering“

Die Sprotte ist ein pelagischer, schwarmbildender Fisch, der in offenen Gewässern lebt. Sie hat Ähnlichkeit mit einem kleinen Hering, unterscheidet sich von diesem jedoch vor allem durch die Schuppen am Bauch, die einen scharfen Grat bilden. Die Sprotte lebt an der Wasseroberfläche und bis zu einer Tiefe von 1000 m. Die Sprottenfischerei findet im Januar sowie August – September statt. Die Sprotte ist ein fetter Fisch und besonders reich an: Proteinen, Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D.

Bild eines Kabeljaus
Kabeljau: Als Jungfisch Dorsch

Der Kabeljau hat einen langgestreckten, dickbauchigen Körper und einen großen Kopf. Eines seiner charakteristischen Erkennungsmerkmale ist der Kinnfaden, den er zur Nahrungssuche verwendet. In norwegischen Gewässern wird zwischen zwei Hauptarten von Kabeljau unterschieden: dem stationären Küstenkabeljau und dem wandernden Kabeljau, dem Skrei. Küstenkabeljau wird das ganze Jahr über gefangen, Skrei wird nur von 1. Januar bis 30. April gefangen. Kabeljau hat ein mageres Fleisch und ist reich an: Proteinen, Vitamin B12, Selen und Jod.

Bild einer Regenbogenforelle
Regenbogenforelle: Ein Lachsfisch

Die Regenbogenforelle ist ein Raubfisch aus der Familie der Lachse. Sie hat einen schlanken, silberfarbenen Körper, der mit schwarzen Punkten übersät ist, außer auf dem Bauch, und sieht daher dem atlantischen Lachs recht ähnlich.  So wie der atlantische Lachs beginnt auch die Forelle ihr Leben in Süßwasser. Sobald sie eine bestimmte Größe erreicht und sich an das Meerwasser angepasst hat, wird sie in Gehege in den Fjorden überführt. Die Zucht und der Verkauf von Regenbogenforellen erfolgen ganzjährig. Die Fjord-Forelle ist besonders reich an Proteinen, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und Selen.

Bild eines Lachs
Lachs: Ein Symbol für LebensKraft

Der Lachs ist an seiner stromlinienförmigen Körperform, der silbrig glänzenden Haut mit schwarzen Punkten und der kleinen sogenannten Fettflosse leicht zu erkennen. Lachse leben anfänglich in Süßwasser und werden später in Meerwassergehege umgesiedelt. Bevor die Tiere ins Meer gebracht werden, müssen sie einen Smoltifizierungsprozess, welcher das Leben im Salzwasser ermöglichen, durchlaufen. Die Zucht und der Verkauf von Lachs erfolgen ganzjährig. Lachs ist ein öliger Fisch und reich an: Proteinen, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin A, Vitamin B12 und Selen.

Bild von Miesmuscheln
Miesmuschel: Das Leben im Watt

Der Name der Miesmuschel leitet sich ursprünglich vom Wort „Moos“ ab. Diese Bezeichnung kommt daher, dass die Miesmuschel braune Haftfäden spinnt, die wie Moos aussehen. Die Miesmuschel hat eine blaue Farbe. Die beiden Schalenhälften kann sie mit Hilfe von Adduktormuskeln öffnen und schließen. Miesmuscheln kommen häufig in oder unterhalb der Gezeitenzone vor. Die Muschelernte ist schwierig und wird daher mechanisch mit speziellen Erntebooten durchgeführt. Miesmuscheln sind besonders reich an: Proteinen, Vitamin B12, Jod und Selen.

Bild von einer Auster
Auster: Delikatesse aus dem Meer

Austern gibt es in vielen verschiedenen Variationen, jedoch sind für den Handel nur zwei von Bedeutung: Die Europäische Auster und die Pazifische Felsenauster. Die beliebteste Auster in Europa ist die Europäische Auster. Eine Wassertemperatur von etwa 15 Grad ist notwendig, damit die männlichen Austern zu weiblichen Exemplaren werden. Austern haben das ganze Jahr über Saison, ihre Qualität ist jedoch vom Herbst bis zum Frühjahr am besten. In der Regel werden sie bis zu fünf Jahren alt. Die Auster ist besonders reich an: Proteinen, Vitamin D, Vitamin B12 und Selen.

Bild einer Garnele
Garnele: Stars unter den Krustentieren

Garnelen leben vorwiegend in Tiefen zwischen 100 und 700 m, sind aber auch in flacheren Gewässern und größeren Tiefen anzutreffen und bevorzugen Temperaturen zwischen 1 – 6 ºC. Die Garnelenbestände werden nach ihren Lebensräumen klassifiziert. In Norwegen leben sie in Fjorden, Küstengebieten, in der Nordsee/im Skagerrak und in der Barentssee. In der Nordsee wird der Bestand in der Norwegischen Rinne gefischt. Der Garnelenfang erfolgt das ganze Jahr hindurch. Garnelen sind reich an: Proteinen, Vitamin D, Vitamin B12, Selen.

Bild eines Seelachs
Seelachs: Oft als „Köhler“ bezeichnet

Der Seelachs gehört zur Familie der Dorsche. Er hat einen kräftigen, muskulösen Körper, ist ein guter Schwimmer und ist an dem leicht unterständigen Maul und der geraden Seitenlinie entlang des Körpers gut zu erkennen. Der Seelachs lebt sowohl pelagisch als auch bodennah, von der Meeresoberfläche bis hin zu einer Tiefe von etwa 300 m. Er ist nur im Nordatlantik anzutreffen. Dort teilt er sich in sechs Bestände auf. Mit 26 Jahren erreichen diese ein recht hohes Alter. Der Seelachs ist ein magerer Fisch und besonders reich an: Proteinen, Vitamin D, Vitamin B12, Selen und Jod.

Bild einer Scholle
Scholle: Auch als „Goldbutt“ genannt

Die Scholle ist an ihrer grauen oder braunen, glänzenden Augenseite mit vielen roten Punkten zu erkennen, sollte allerdings nicht mit der Flunder verwechselt werden, die zeitweise sehr ähnlich aussieht. Auf der Unterseite ist die Scholle weiß. Ihr Lebensraum erstreckt sich im Ostatlantik von der Barentssee im Norden bis zum Mittelmeer und der afrikanischen Küste im Süden. Die Scholle wird ganzjährig gefischt. Von der Scholle gibt es mehrere verschiedene Bestände, der Größte lebt in der Nordsee. Die Scholle ist besonders reich an: Proteinen, Vitamin B12 und Selen.

Bild eines Heilbutts
Heilbutt: Der „heilige“ Fisch

Der Weiße Heilbutt gehört zur Familie der Schollen. Er hat einen flachen Körper, einen kleinen Schwanz und einen kleinen Kopf. Beide Augen des Heilbutts befinden sich auf der rechten Seite des Kopfes. Seine Unterseite ist weiß, während der Rücken eine graue Färbung mit Flecken hat. Der Heilbutt ist auf beiden Seiten des Nordatlantiks verbreitet und hält sich in Tiefen von 50 bis 2000 Metern über dem Grund auf. Bei einem Gewicht von 2 bis 7kg ist das Fleisch am wertvollsten. Die Heilbutte haben das ganze Jahr über Saison. Heilbutt ist besonders reich an: Proteinen, Vitamin D, Vitamin B12, Selen.

Bild eines Kaisergranats
kaisergranat: der höhlenbauer

Der Kaisergranat gehört zu der Familie der Hummer und Krebse. Ihr Lebensraum befindet sich an der Küste des europäischen Atlantiks sowie im Mittelmeer. Zudem findet man ihn in Gewässern mit kalter Wassertemperatur in Dänemark oder Schottland. Dort halten sich die Tiere in einer Tiefe von 20 bis 800 Metern auf. Von dem Körperbau ähnelt der Kaisergranat einem Hummer. Er kann dabei bis zu 20 Zentimeter lang werden.

Bild einer Jakobsmuschel
Jakobsmuschel: des jakobus muschel

Der Name der Jakobsmuschel kommt von dem heiligen Jakobus, der als wichtige Figur der Pilger gilt und zu den zwölf Aposteln gehört. Jakobsmuscheln sorgen dafür, dass Pilger auf dem Jakobsweg sicher am Ziel ankommen, da sie als Wegweiser gelten. Sie können 15 Zentimeter groß werden und können sich, im Gegensatz zu vielen anderen Muscheln, frei fortbewegen. Durch ihren starken Schließmuskel können sie gezielt schwimmen.

Bild eines Schellfisches
schellfisch: Der der msuchelliebhaber

Der Schellfisch gehört zu der Familie der Dorsche und ähnelt optisch dem Kabeljau. Bis zu einem Meter kann der Schellfisch lang werden und dabei ein Gewicht bis zu 14 Kilogramm erreichen. Durch seine Empfindlichkeit für besonders hohe und niedrige Temperaturen ist der Schellfisch ein Fisch, der oft seinen Aufenthaltsort wechselt. Die Ernährung des besteht zum Teil aus Muscheln, woher er seinen Namen erhielt.

Bild eines Hummers
hummer: der futterjäger

Der Hummer gehört zu der Gruppe der Zehnfußkrebse, wovon es den Europäischen Hummer sowie den Amerikanischen Hummer gibt. Sie erreichen eine Größe von bis zu 65 Zentimeter und ein Gewicht von 9 Kilogramm. Der Europäische Hummer ist in der Nordsee, dem Mittelmeer und der europäischen Atlantikküste beheimatet. Der Lebensraum des Amerikanischen Hummers ist die nordamerikanische Ostküste und die Nordseeküste von Schweden und Dänemark.

Bild eines Seeteufels
seeteufel: wenig gräten, viel geschmack

Der Seeteufel, der seinen Namen aufgrund des Aussehens sowie seiner speziellen Methode des Beutefangs trägt, gehört zu der Gattung der Armflosser. Er wird zudem Anglerfisch genannt. Der Fisch kann bis zu zwei Meter lang werden und dabei ein Gewicht von bis zu 24 Kilogramm erreichen. Dabei gibt es sieben verschiedene Arten des Seeteufels, wovon allerdings ausschließlich zwei in Europa heimisch sind. Er ernährt sich vorwiegend von Rochen und Seeaalen.

Bild eines Rotbarschs
Rotbarsch: nussig und herzhaft

Der bekannte Speisefisch Rotbarsch ist im nördlichen Atlantik weit verbreitet und zählt zu den Meeresfischen. In tiefen Gewässern lebend kann er sogar bis zu einem Meter lang werden. Die übliche Länge liegt jedoch bei 45 bis 50 Zentimeter. Er kann ein maximales Gewicht von 15kg erreichen. Das Höchstalter beträgt 60 Jahre. Rotbarsche sind gesellige Tiere, welche bei Wassertemperaturen von 3 bis 7 Grad in Tiefen von 100m bis 1000m, meist bei 500m vorkommen.

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