Sprotte

Sprotte: Der „scharfe Hering“

Sprottenfilets in einer Schüssel
Bild einer Sprotte (Fisch)

Hauptsaison:
Januar, Juni bis Dezember

Größe:
Bis zu 17 cm.

Die Sprotte ist ein pelagischer Fisch, der gerne in der freien Wassersäule schwimmt und in Schwärmen in offenen Gewässern lebt. Sie hat große Ähnlichkeit zum kleinen Hering, unterscheidet sich jedoch vor allem durch die Größe und die Schuppen am Bauch, die einen scharfen Grat bilden. Der Rücken der Sprotte ist blaugrün gefärbt, während die Seiten und der restliche Körper silbrig schimmern. Eine Auffälligkeit die bei der Sprotte vorkommt, ist die deutlich gegabelte Schwanzflosse.

Die Sprotte lebt die meiste Zeit an der Wasseroberfläche und ist selten in Tiefen von mehr als 150 Metern anzutreffen. Sie wird bis zu 17 Zentimeter lang und wiegt bis zu 20 Gramm. Sie ist im Atlantik von Skandinavien bis Marokko, im Mittelmeer, im schwarzen Meer sowie in der gesamten Nord- und Ostsee zu finden. Die Sprottenfischerei finden im Januar sowie im August bis September statt. Dabei wird der Fang für mindestens drei Tage aufbewahrt, bis sich der Darm komplett entleert wird.

Vermarktung und Zubereitung:
Die Sprotte wird häufig als Brotbelag unter den Bezeichnungen „Sardinen“ und „Anchovis“ verkauft. Frische Sprotten können dabei auch gebacken oder gegrillt verzehrt werden.

Nährstoffgehalt:
Die Sprotte ist ein fetter Fisch und besonders reich an: Proteinen, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D.