Seelachs

Seelachs: Oft als „Köhler“ bezeichnet

Gebratenes Seelachsfilet
Bild eines Seelachs

Hauptsaison:
Oktober bis Februar

Größe:
Bis zu 70 cm

Der Seelachs gehört zu den dorschartigen Fischen und ist ein naher Verwandter des Kabeljaus. Durch seinen schlanken, langgestreckten Körper, der auffällig dunklen Färbung am Kopf und Rücken und dem silbrigen Bauch ist der Seelachs leicht zu erkennen. Der Seelachs lebt sowohl pelagisch, in den Tiefen des Meeres, als auch bodennahe. Dabei rangiert die Tiefe des Lebensraumes von der Meeresoberfläche bis hin zu etwa 300 Metern.

Der Hauptlebensraum der Seelachse liegt im Nordatlantik, insbesondere vor Island, Norwegen, Nordsee und Großbritannien, wo kältere bis gemäßigte Gewässer zu finden sind. Seelachse gehören zu den Räuberfischen, deren Nahrung hauptsächlich Heringe und Sprotten umfasst. Aufgrund seines kräftigen, muskelösen Körpers, ist der Seelachs ein sehr guter und ausdauerfähiger Schwimmer, der seine Beute auch über weite Strecken verfolgt.

Vermarktung und Zubereitung:
Der Seelachs zählt zu den beliebtesten Speisefischen weltweit. Durch seinen aromatisch würzigen Geschmack und sein mageres fettarmes Fleisch ist der Seelachs außerdem ein sehr gefragter Fisch.

Nährstoffgehalt:
Der Seelachs ist ein magerer Fisch und besonders reich an: Proteinen, Vitamin D, Vitamin B12, Selen und Jod.